3
Mai
2024

Kurzurlaub in Budapest mit Kind

Bevor Bubi auf die Welt gekommen ist, war ich oft in Budapest. Diese wunderschöne Stadt ist nur einen Steinwurf von Wien entfernt und hat so viel zu bieten, von Kultur über coole Restaurants und wirklich schönen Sehenswürdigkeiten.

Was mir an Budapest so gut gefällt, ist die Präsenz der Donau. Die Stadt besteht aus zwei Hälften, Buda und Pest, und wird durch die Donau geteilt. Die wichtigsten Wahrzeichen, wie das Parlament, der Burgpalast oder die Fischerbastei liegen direkt an der Donau. In Wien spielt die Donau natürlich auch eine große Rolle, nicht zuletzt wurde hier der Donauwalzer komponiert. Durch ihre Lage ist sie in Wien aber weniger präsent als in Budapest.

Ich wollte schon lange mit Bubi in diese schöne Stadt fahren. Da ich die klassischen Sehenswürdigkeiten schon kenne, sollte dieser Städtetrip keine 08/15 Sightseeing Tour werden. Es ging deshalb auch nicht so sehr darum, die Stadt zu erkunden.

Im Mittelpunkt standen diesmal lauter Kindersachen. Es hatte damit begonnen, dass ich zufällig von der Kindereisenbahn in Budapest gelesen habe, also eine Eisenbahn, die ausschließlich von Kindern betrieben wird. Perfekt also für meinen kleinen Zugfan. Bei meinen Recherchen bin ich dann noch auf weitere Highlights gestoßen, die wir hier in Österreich nicht haben, wie das Minipolisz. Außerdem gibt es das Tropicarium, und nach dem tollen Oceanografique in Valencia wünschte sich Bubi unbedingt nochmal in ein Aquarium zu fahren.

Diese Reise war also kein Städtetrip mit Kind, sondern ein Kinderstädtetrip. Auf diese Reise haben uns Oma und mein Neffe begleitet, der gleich alt ist wie Bubi. Hier erfahrt ihr unsere TOP 6 Sehenswürdigkeiten für einen Kurzurlaub in Budapest.

Falls ihr das erste Mal in Budapest seid, habe ich unten noch Tipps zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Mit rund 1,7 Millionen Einwohnern ist Budapest die größte Stadt und Hauptstadt von Ungarn. Die Donau teilt die Stadt in die Hälften Buda (mit dem Burgpalast und er Fischerbastei) und Pest (mit dem Parlament und der Innenstadt).

Budapest wird auch Paris des Ostens oder Wiens kleine Schwester genannt. Der letztere Spitzname hat sicherlich auch mit der gemeinsamen Geschichte von Österreich und Ungarn zu tun. Insgesamt wirkt es auf mich aber gelassener als Wien und bezaubert durch seinen stimmigen Flair.

Bekannt ist Budapest auch für seine vielen Thermalbäder, insgesamt sind es 17. Am bekanntesten ist sicherlich das altehrwürdige Szechenyi.

4 U-Bahnlinien durchziehen die Stadt, daneben noch unzählige Busse, Oberleitungsbusse und die bekannte gelbe Straßenbahn.

Bezahlt wird nicht in Euro, sondern in Forint. 1 Euro sind rund 390 Forint.

Übrigens: Falls ihr euch schon einmal über den Zauberwürfel den Kopf zerbrochen habt, sein Erfinder, Erno Rubik, wurde in Budapest geboren.

Budapest ist nur einen Katzensprung von Wien entfernt und mit dem Auto oder mit dem Zug leicht zu erreichen. In rund drei Stunden ist man dort.

Wir haben uns für eine Zugfahrt entschieden, da ich das mit den Kindern angenehmer finde. Die Kinder können aufstehen und sich ein bisschen bewegen. Wenn man ein Sparschiene Ticket ergattert, kann man noch dazu recht günstig reisen. Bei uns war es leider so, dass der Zug mit dem sehr günstigen Ticket schon sehr, sehr früh gegangen wäre, deshalb haben wir uns für eine reguläre Fahrt zu € 100,00 pro Person für Hin- und Rückfahrt entschieden. Die Kinder, beide 4, haben nichts bezahlt.

Ein Nachteil ist, dass die Bahn halt nicht immer so zuverlässig ist, wir hatten in beide Richtungen Verspätung, bei der Rückreise haben wir so leider unseren Anschlusszug verpasst.

Budapest hat mehrere Bahnhöfe, wobei wir bis nach Budapest-Keleti, dem Bahnhof auf der Pester Seite gefahren sind. Unsere Unterkunft war auch auf dieser Seite der Donau, weil wir uns dann hauptsächlich hier aufgehalten haben.

TIPP: Wir konnten die Unterkunft nicht gleich beziehen und haben unsere Koffer inzwischen am Bahnhof Budapest-Keleti in einem Schließfach untergebracht. Zwei kleine Koffer in einem mittelgroßen Fach um 1.800 Forint für 24 Stunden.

Wir haben uns für ein Apartment gleich in der Nähe von Budapest-Keleti entschieden. Es war schön und recht modern eingerichtet. Es gibt auch eine kleine Terrasse zum Innenhof. Da ich dieses Mal mit Oma und den beiden Vierjährigen unterwegs war, hatten wir kein Apartment mit zwei getrennten Zimmern, sondern Bubi und ich haben einfach auf der Ausziehcouch geschlafen (die sehr bequem war) und Oma und mein Neffe im Schlafzimmer. Es war sehr ruhig und ich habe auch die anderen Bewohner nicht gehört.

Einziges Manko: bis zur Eingangstüre muss man ein paar Stufen bewältigen, was mit Kinderwagen nicht so einfach ist.

Budapest verfügt über einen sehr gut ausgebauten öffentlichen Verkehr. Es gibt Busse, Oberleitungsbusse, Straßenbahnen und vier Metrolinien. Ein Einzelfahrschein kostet 420 Forint, also rund 1,10 €.

TIPP: Wir haben uns gleich einen Zehnerblock gekauft, da zahlt man dann etwas weniger, nämlich 4000 Forint.

Mit einem Einzelfahrschein kann man leider nicht umsteigen. Es muss jedes Mal ein neuer Fahrschein entwertet werden. Eine Ausnahme gibt es nur bei der Metro, wenn man da zwischen den Linien wechselt, braucht man keinen neuen Fahrschein.

Mit der Metro ist man zwar sehr schnell am Ziel, die Zugänge sind aber meistens nicht barrierefrei. Wir haben hier vergeblich nach Aufzügen gesucht. Es gibt nur Rolltreppen, die mitunter sehr steil sind und auch richtig schnell fahren. Ich habe dann immer beide Kinder an der Hand genommen und bin mit ihnen gefahren während die Oma mit dem Buggy die Rolltreppe gefahren ist.

Sonst war unsere Erfahrung mit den Öffis aber sehr positiv, uns wurde mit den Kindern sofort ein Platz freigemacht.

Bei unserem Städtetrip haben wir uns folgende, besonders kinderfreundliche Attraktionen angesehen.

  • Kindereisenbahn
  • Minipolisz
  • Tropicarium
  • Lakomatív Étterem
  • Budapester Zoo
  • Stadtrundfahrt mit dem Amphibienbus

Die Kindereisenbahn ist etwas ganz Besonderes und eigentlich der Hauptgrund, warum ich nach Budapest wollte. Ich hatte irgendwo davon gelesen und dachte sofort, dass das meinem von Zügen begeisterten Kind sicherlich Spaß machen würde.

Es handelt sich dabei um einen Zug, der von Kindern betrieben wird. Schaffner, Fahrdienstleiter und Fahrscheinverkäufer sind Schüler. Der Zugführer ist aber erwachsen. Die Kinder nehmen ihre Aufgabe sehr ernst und man merkt auch, dass sie Freude dabei haben.

Die Züge fahren auf einer Schmalspurbahn. Meistens kommt eine Diesellok zum Einsatz, an bestimmten Tagen fährt aber auch die Dampflok. Wir haben uns für eine solche nostalgische Fahrt entschieden. Von außen konnte man einen kleine Blick in das Führerhaus werfen und die Kinder waren richtig begeistert. Die Lok hat zwei Waggons gezogen, ebenfalls nostalgisch, denn hier gibt es noch einen alten Ofen, den man an kalten Tagen einheizen kann.

Bei der Diesellok gibt es einen offenen Wagen, der im Frühling und Sommer besonders schön ist.

Der Zug fährt auf einer Strecke von ca. 11km und braucht dafür rund eine Stunde. Er schlängelt sich dabei durch die hügelige Waldlandschaft von Buda, einem sehr beliebten Wandergebiet. Der Zug macht einige Stopps, wo viele ausgestiegen sind um zu wandern. Es gibt einen bekannten Aussichtspunkt, bei dem sich auch ein Spielplatz befindet.

Für uns war eine Wanderung aber nichts, denn einerseits ist die Oma kniemarod und andererseits war mir das mit zwei Kindern zu anstrengend.

Nützliche Infos:

Kosten: Ein Erwachsener bezahlt 1000 Forint, rund 2,50 €, Kinder bis 6 Jahre fahren gratis. Für den Nostalgiezug muss man 400 Forint (rund 1,00€) aufzahlen.

TIPP: Man kann nur bar und in Forint bezahlen.

Der Zug fährt die Strecke immer hin und retour, die Endhaltestellen heißen Hüvösvölgy und Széchenyihegy. Grundsätzlich macht es also keinen Unterschied, bei welcher Endhaltestelle man einsteigt. Wir haben uns für Hüvösvölgy entschieden, da der Nostalgiezug hier früher abgefahren ist. Es fahren vier verschiedene Straßenbahnen (61, 59B, 56, 46A) vom Széll Kálmán Platz direkt bis Hüvösvölgy.

Von der anderen Endhaltestelle, Széchenyihegy, fahren aber direkt keine öffentlichen Verkehrsmittel, man muss rund einen Kilometer bis zur nächsten Bushaltestelle gehen (Linien 21 und 212). Ich würde deshalb nicht bei der Station Széchenyihegy ein- oder aussteigen, sondern beim Stopp Normafa. Von hier gibt es direkte öffentliche Anbindung (Buslinien 21 und 212) zur Kindereisenbahn.

Einmal Mechaniker sein? Oder Tierarzt? Oder Friseur? Im Minipolicz ist das möglich. Dieser besondere Indoor-Spielplatz ist in einer Passage gelegen und lässt Kinderherzen höher schlagen. Insgesamt gibt es 27 verschiedene Stationen, wie Autowerkstatt, Friseursalon, Tierarztpraxis, Hotel, Supermarkt oder Restaurant. Die Kinder waren richtig begeistert und haben voller Freude gespielt.

Im Supermarkt (gesponsert von Aldi) konnten die Kinder zuerst einkaufen und dann auch selber an der Kasse stehen. Als die Kasse aufging, war Bubis erste Frage: „Wo ist das Geld?“

Man kann auch Feuerwehrmann spielen und Feuer löschen (das Feuer ist nicht echt, aber das Wasser). Am tollsten fanden die Kinder aber den Zug. Hier kann man den Zug selber „steuern“ und über einen Monitor wird eine Route eingespielt, die der Zug fährt.

Einen Flughafen hat die Kinderstadt übrigens auch. Zuerst checkt man ein, druckt sich eine Bordkarte und dann geht’s zum Sicherheitscheck. Dabei wurde eine verbotene Zange im Handgepäck entdeckt, die entfernt werden muss. Und dann kann man auch schon im Flugzeug platz nehmen und los geht’s. Es gibt ein paar Sitzreichen und hinter den Flugzeugfenstern erscheinen Wolken bzw. wieder der Flughafen nach der Landung.

Wir fanden es hier richtig toll und es ist schade, dass es so etwas nicht in Wien gibt.

Kosten: Es kommt darauf an, ob man in den Ferien bzw. am Wochenende kommt. Erwachsene zahlen 1.890 Forint (rund 4,70 €), Kinder 3.490 Forint (rund 8,80 €).

INFO: Die Spielzeit ist auf 3 Stunden begrenzt.  

Adresse: Budapest Kiraly Street 8-10., Central Passage, 1st floor 1061

Das Minipolicz befindet sich in der Innenstadt auf der Pester Seite in einer Passage im ersten Stock.

TIPP: Man bekommt einen 20% Gutschein für den typisch ungarischen Chimney Cake, der Stand befindet sich vor der Passage.

Das Tropicarium ist ein Aquarium, das unterschiedlichste Meeresbewohner, aber auch Reptilien beheimatet.

Das erste Highlight war eine Art tropischer Regenwald mit einem Alligator und exotischen Vögeln, in dem es auch regnet (keine Angst, man wird nicht nass).

Ganz toll war auch der Haitunnel. So einen hatten wir ja auch schon in Valencia im Ocèanografic gesehen. Der in Budapest ist etwas kleiner und es gibt neben Haifischen auch einige Rochen. Dadurch, dass der Tunnel etwas niedriger und schmaler ist, hat man auch das Gefühl, den Tieren richtig nahe zu kommen.

Wer sich traut, kann sein Hand in ein offenes Becken mit Rochen strecken und mit Glück ein Tier berühren. Ich war nicht so mutig, Bubi schon.

Kosten: 3.500 Forint für Kinder (rund 8,80 €), 4.500 Forint für Erwachsene 8rund 11,30 €), Kinder unter 4 Jahren haben gratis Eintritt.

Adresse: Budapest Nagytétényi út 37 1223

Anfahrt mit Öffis: Das Tropicarium ist etwas außerhalb in einem Einkaufszentrum gelegen. Vom Bahnhof Keleti ist das Tropicarium ganz einfach und direkt mit der Buslinie 133E zu erreichen.

TIPP: Im Einkaufszentrum gibt es einen Tesco und nachdem wir Selbstversorger waren, haben wir uns dort gleich mit Essen eingedeckt.

Hierbei handelt es sich eigentlich um keine Attraktion, sondern um ein Restaurant, aber um ein ganz besonderes. Im Restaurant ist nämlich eine Mini-Eisenbahn aufgebaut und zu jedem Tisch ist eine Schiene hingebaut. Der Zug bringt hier nämlich die Getränke. Die Bestellungen werden aber von einem richtigen Kellner aufgenommen und das Essen bringt er auch.

Ich hatte auf Tripadvisor gemischte Kritiken dazu gelesen, das Essen schmecke nicht oder das Personal sei unfreundlich. Wir haben aber gute Erfahrungen gemacht. Der Kellner hat sogar Deutsch gesprochen und es hat sich niemand über die Kinder aufgeregt, die staunend den Zug durch das halbe Lokal verfolgt haben. Das Restaurant ist übrigens nicht nur bei Familien beliebt, sondern überhaupt bei Zugfans.

TIPP: Wir haben für die Kinder gebackene Hühnerstreifen mit Wedges bestellt, die waren gut. Wir Erwachsenen haben ein Schnitzel mit Sour Cream und Käse bestellt. Das war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten, denn Sour Cream und Käse waren kalt. Das ist aber ganz typisch für Ungarn, wie wir später feststellten. Wem das nicht schmeckt, einfach ein klassisches Schnitzel bestellen.

Das Restaurant liegt gleich beim Bahnhof Keleti und ist in wenigen Gehminuten zu erreichen. Kinderwagentauglich ist es leider nicht, denn das Restaurant ist im Kellergewölbe untergebracht und nur über Stiegen zu erreichen. Lohnenswert ist es trotzdem.

Kosten: rund 50 € für 2 Kindermenüs, 2 Schnitzel und 4 Getränke. Für Ungarn gar nicht so billig, aber mit den Zügen bekommt man auch was geboten.

Adresse: Budapest Verseny U 2 1078

Der Zoo in Budapest befindet sich im sogenannten Stadtwäldchen auf der Pester Seite. Der Zoo ist riesig und beherbergt wirklich eine Vielzahl von verschiedenen Tieren.

Ich fand’s toll, Tiere zu sehen, die ich noch nie in echt gesehen habe, wie Gorillas, rosa Pelikane, Komodo-Warane und Ameisenbären. Besonders bei letzteren hat das Beobachten sehr viel Spaß gemacht und es war spannend, wie die Ameisenbären ihre Leckerlis aus Baumstämmen holen.

Auch die Tiger haben uns gefallen und man kann ihnen richtig nahe kommen, denn das Gehege ist verglast. Hinter der Glaswand ist der Tiger gemütlich auf- und abgetrottet und hat uns genauso beobachtet wie wir ihn.

Der Eisbär war auch ziemlich neugierig. Wir konnten ihm in einem Tunnel beim Tauchen zusehen und ich hatte das Gefühl, er schaut uns auch an.

Es gibt auch einen wunderschönen Teich, bei dem man Platz nehmen und die Tiere beobachten kann. Neben Pelikanen taucht hier hin und wieder eine Wasserschildkröte oder ein Kormoran auf, der im Teich nach Wasser sucht.

TIPP: Beim Eingang gibt’s einen Aushang, wann man bei Fütterungen zusehen kann. Wir waren bei den Pinguinen.

Highlight für die Kinder war der liebevoll und mit Zoomotiven gestaltete Spielplatz. Hier kann man auf einen Wal hinaufklettern oder auf einem Hai reiten.

Wir haben hier rund vier Stunden verbracht und waren dann auch ziemlich ko. Alles haben wir nicht gesehen, weil wir Bereiche, die wir nicht so gerne mögen, ausgelassen haben. Dazu zählen die Spinnen und die Schlangen. Man kann hier aber einen ganzen Tag verbringen.

Kosten: Kinder 3.500 Forint (rund 8,80 €), Erwachsene 5000 Forint (rund 12,60 €), Senior 3.500 Forint (rund 8,80 €)

Adresse: Budapest Állatkerti körút 6 1146

Ein Bus, der im Wasser fahren kann? Bubi war sofort begeistert und wollte das unbedingt machen.

Wir haben die Tickets online beim Anbieter Riverride gebucht. Es werden kurze Touren von rund 50 Minuten und lange Touren von rund 90 Minuten angeboten. Wir haben uns für die kurze Tour entschieden.

Es war wirklich ein besonderes Erlebnis, als der Bus in die Donau gefahren ist und dann im Wasser gefahren ist. Angst hatten wir keine. Der Bus fährt auf der Höhe der Margaretheninsel ins Wasser, die markanten Sehenswürdigkeiten wie Kettenbrücke oder Burgberg sieht man nur aus der Ferne.

Die Zeit im Wasser wird mit rund 20 Minuten angegeben, es waren aber keine 15 Minuten. Das Preis/Leistungs-Verhältnis fanden wir nicht so gut, aber es war etwas Besonderes und die Kinder hatten sehr viel Spaß.

Abfahrt von: Budapest Széchenyi István tér 7 1051

Kosten für die kurze Tour: Erwachsene 11.000 Forint (rund 29 €), Kinder unter 6 bezahlen 3.000 Forint (rund 8 €), Studenten und Kinder über 6 bezahlen 9000 Forint (rund 24 €)

TIPP: Eine günstigere Alternative zum Amphibienbus ist eine Schifffahrt auf der Donau.

Falls ihr noch nie in Budapest wart, sind folgende klassische Sehenswürdigkeiten interessant:

  • Parlamentsgebäude – eine Führung lohnt sich, man kann die Stephanskrone besichtigen. 
  • Szent István-Bazilika – die Stephanskirche am zentralen Szent István Platz. Der Eintritt ist kostenpflichtig. 
  • Große Markthalle – Das Gebäude ist besonders und drinnen kann  man sich durch allerhand Spezialitäten kosten. 
  • Burgpalast – das größte Gebäude Ungarns, beherbergt Gemäldesammlungen. 
  • Fischerbastei – märchenhaftes Bauwerk mit tollem Blick auf die Donau.
  • Kettenbrücke – eines der Wahrzeichen Budapests.
  • Gellertberg – kurzer Spaziergang zur Freiheitsstatue wird mit einem fabelhaften Blick auf die Stadt belohnt. 
  • Schifffahrt auf der Donau bei Nacht – die Gebäude entlang der Donau sind dann wunderschön beleuchtet. Günstige Alternative zum Amphibienbus. 

In Budapest kann man viel und gut essen, aber ich muss sagen, die Klassiker wie Gulasch haben wir gar nicht gegessen. Hier stelle ich euch die Lokale vor, die wir besucht haben:

  • Gelarto Rosa – Das tollste Eis in ganz Budapest, es wird in Form einer Rose serviert. Es gibt gleich zwei Lokale, beide am Szent István Platz.

    Adresse: 1051 Budapest, Szent István tér 3, Hungary
  • Macaron Heaven – hier gibt es himmlische Macarons in Form von Einhörner, Igeln, Elefanten, Hunden und vielen anderen süßen Tierchen. Außerdem gibt es Macarons im Glas, Minitorten und den Kaffee kann man auch mit Hafermilch bekommen.

    Adresse: Budapest Margit körút 62 1027 und 1061 Budapest, Jókai tér 4. fsz
  • Platz – Restaurant und Bar, mit Blick auf die Szent István-Bazilika draußen sitzen und bei einem Drink (am besten dem Calippo) dem bunten Treiben zusehen.

    Adresse: Budapest Szent Istvan Ter 4-5. 1051
  • My Little Melbourne Coffee – im Vorfeld hatte ich gelesen, dass es hier angeblich den besten Cappuccino in ganz Budapest gibt. Wir fanden ihn aber nur überteuert und nichts Besonderes.

    Adresse: Budapest Madách Imre út 1 1075
  • Moto Pizza Budapest – liegt gleich ums Eck von My little Melbourne, die Pizzen werden im Holzofen zubereitet und sind wirklich sehr zu empfehlen!

Adresse: Madách Imre út 8, Budapest

  • Blue Agori Basilika – griechisches Street Food, gehört zu einer Kette. Das Essen war gut und reichlich.

Adresse: Budapest Madách Imre út 1 1075

Dieser Städtetrip war wirklich toll und nicht nur den Minis hat’s gut gefallen. Ich finde es schön, dass die Minis hier ganz im Vordergrund gestanden sind und so viele tolle Attraktionen für sie dabei waren. Für uns Großen war es schön zu sehen, wie viel Spaß die Kleinen hatten.

Toll, dass Budapest nicht weit entfernt ist, wir kommen gerne wieder 🙂

Liebe Grüße,
Diana

Dieser Artikel schildert unsere Erlebnisse und enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung.

Leave a Reply