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Apr.
2024

Mit und ohne Worte – ZOOM Mitmachausstellung

Von 23.3. bis 21.07.2024 gibt es in Wiener Neustadt, genauer gesagt im Museum St. Peter an der Sperr, wieder eine Mitmachausstellung des ZOOM Kindermuseums. Wir waren schon dort und im Folgenden erfahrt ihr, was ihr bei der Ausstellung erleben könnt.

Allein der Ort der Ausstellung ist schon etwas Besonderes: die ehemaligen Kirche St. Peter an der Sperr in der Innenstadt von Wiener Neustadt. Sie ist seit dem 13. Jahrhundert belegt und diente als Klosterkirche. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder durch Erdbeben oder Brände zerstört, bis schließlich das Kloster aufgelöst wurde. Seit dem 18. Jahrhundert wird das Gebäude als Ausstellungsraum verwendet. Im Innenraum fällt einem sofort auf: die gotischen Glasfenster befinden sich nur auf einer Seite (der Südlichen), aber auf der anderen Seite sieht man nur eine Steinwand. Die Kirche befand sich früher nämlich an der nördlichen Stadtmauer und erfüllte daher auch eine Funktion als Wehrkirche.

TIPP: Unmittelbar vor dem Museum befinden sich (kostenpflichtige) Parkplätze.

Den Zugang zum Museum St. Peter an der Sperr hat man über das Stadtmuseum Wiener Neustadt, denn sie sind baulich verbunden. Mit der Niederösterreich Card war der Eintritt gratis, für Bubi waren jedoch zusätzlich noch 2€ zu bezahlen.

Die Ausstellung richtet sich an Kinder zwischen 6-12 Jahren. Bubi ist zwar erst 4 1/2, es hat ihm aber gefallen, auch wenn er manche Dinge noch nicht verstanden hat. Es waren aber auch noch viel jüngere Kinder da.

Wie der Name der Ausstellung schon erahnen lässt, dreht sich hier alles um das Thema Kommunikation. Bei interaktiven Stationen können Klein und Groß dabei die verschiedensten Möglichkeiten entdecken um sich mitzuteilen. Das Tolle dabei: man kann alles angreifen und ausprobieren.

Am lustigsten fand Bubi die beiden Spieltürme, von denen einer auch mit einer Rutsche ausgestattet ist.

Besonders interessant fanden wir den Computer zur Lautmalerei. Wie klingt der Hahn auf Japanisch? Er macht nämlich nicht „Kikeriki“, sondern „Kokekoko“. Und wo macht der Frosch „Ribbit“ und nicht „Quak“? Hier kann mach sich viele verschiedene Beispiele anhören.

Eine Station gab es zum Thema Braille Schrift und eine zum Thema Morsezeichen. Bubi hat das zwar nicht ganz erfassen können, aber er hat gesehen, dass es noch andere Möglichkeiten der Kommunikation gibt.

Für größere Kinder, die schon lesen können, gibt es ein 1, 2 oder 3 Spiel, so ähnlich wie das aus dem Fernsehen (zu dem ich als Kind immer hinfahren wollte). Hier gibt es verschiedene Fragen und drei Antwortmöglichkeiten. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht.

Interessant war auch ein Bildschirm, in dem ein Video über Gebärdensprache lief. Hier konnte ich auch etwas lernen, nämlich den Satz „Ich liebe Schokolade“ in Gebärdensprache.

Witzig fand ich die alten Münztelefone, die im Museum aufgestellt waren (ich musste Bubi zuerst einmal erklären, was da überhaupt ist und dass die Menschen früher keine Handys hatten). Sie sind nämlich noch voll funktionstüchtig und man kann von einem Telefon bei einem anderen anrufen.

Besonders fasziniert hat Bubi aber die Rohrpost. Auf einem kleinen Zettel verfasst man eine Nachricht und man kann dann beobachten, wie sie durch das lange Rohr flitzt.

TIPP: Als Erinnerung kann man sich einen Button machen.

Wir haben hier etwas mehr als eine Stunde verbracht.

Im Eintritt enthalten ist auch die sehenswerte Ausstellung im Stadtmuseum zur Geschichte der Stadt Wiener Neustadt mit vielen besonderen Schaustücken, wie dem Corvinus Becher.

Liebe Grüße

Diana

PS: Im Englischen machen die Frösche „Ribbit“ 🙂

Dieser Artikel schildert unsere Erlebnisse und enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung.

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